Utica

ANTIKE HAFENSTADT

Utica war eine römische Hafenstadt in Nordafrika. Gegründet wurde die Stadt vermutlich um 1100 v. Chr. von den Phöniziern.  Sie entwickelte sich zu einem florierenden Hafen, bevor ihr von Karthago der Rang abgelaufen wurde.

Utica spielte in den punischen Kriegen eine zentrale Rolle: Nachdem es Rom zu Beginn des Dritten Punischen Krieges (149 v. Chr. - 146 v. Chr.) die Treue geschworen hatte, wurde es mit einem großen Teil des Territoriums von Karthago belohnt und zur Hauptstadt der römischen Provinz Africa erklärt.

Während des Römischen Bürgerkriegs, bei dem sich Julius Cäsar und Gnaeus Pompeius Magnus gegenüberstanden, wurde Utica nach der Schlacht von Pharsalos im Jahr 48 v. Chr. zum Zentrum der Anhänger von Pompeius. Einer von ihnen, Cato der Jüngere, nahm sich dort im Jahr 46 v. Chr. das Leben.

Unter Augustus erhielt Utica das Stadtrecht und Hadrian machte die Stadt zu einer römischen Kolonie.

439 n. Chr. eroberte der Vandalenkönig Geiserich die Stadt und 534 n. Chr. die Byzantiner.

Westlich des Medjerda (in der Antike Bagradas) sind noch einige Ruinen zu sehen: ein Amphitheater, das 20.000 Personen Platz bot, ein Theater, Thermen, Zisternen und Kais.

Ausgrabungsstätten

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Karthago

Die im Schachbrettmuster angelegten Straßen sind typisch für die karthagische Stadtplanung.

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Dougga

Thugga (heute Dougga) war eine der spektakulärsten Städte des Mittelmeerraums. Die Stadt war sehr weitläufig, zählte aber nur rund 5.000 Einwohner.

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Sufetula (Sbeitla)

Inmitten von Feldern liegt in Tunesien eine Stadt, die einst kaiserliche Residenzstadt war.

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Oudhna (Uthina)

Die antike Stadt Uthina lag in einer fruchtbaren Ebene am Fuße des Djebel Boukornine und des Djebel Ressas an der Römerstraße, die von Thuburbo Majus nach Karthago führte.

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Thuburbo Majus

Die südwestlich von Tunis gelegene Ruinenstätte Thuburbo Majus war ursprünglich eine punische Siedlung und wurde später zu einer römischen Stadt, die von Hadrian zum Municipium erhoben wurde und den Namen „Res Publica Felix Thuburbo Majus“ erhielt. 

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Utica

Utica war eine römische Hafenstadt in Nordafrika. Gegründet wurde die Stadt vermutlich um 1100 v. Chr. von den Phöniziern.  

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Kolosseum d‘El Djem

Das beeindruckendste römische Monument in Afrika ist das Amphitheater von El Djem, das drittgrößte des Römischen Reichs.

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Bulla Rejia

Die nördlich von Jendouba gelegene Stadt Bulla Regia –  die „Königliche“ – war Residenzstadt der numidischen Könige, bevor sie allmählich in das Römische Reich eingegliedert wurde.

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Die punische Siedlung Kerkouane und ihre Totenstadt

Die punische Siedlung Kerkouane gehört seit 1986 zum Weltkulturerbe der Unesco. 

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Medina von Sousse

Die Medina von Sousse gehört seit 1988 zum Weltkulturerbe der Unesco. 

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Medina von Tunis

Die Medina von Tunis, im historischen Stadtkern gelegen, ist seit 1979 Teil des Unesco-Weltkulturerbes.

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Kairouan

Kairouan ist seit 1988 Weltkulturerbe der Unesco.